Trauma Therapie

Wie entsteht ein Trauma?

Trauma entsteht, wenn etwas zu schnell, zu intensiv, zu früh oder zu unerwartet passiert, so dass wir nicht adäquat darauf reagieren können. Es entsteht eine Überreizung des Nervensystems im Sinne einer Energieblockade, denn im Zeitpunkt der Bedrohung stellt unser Nervensystem enorme Überlebensenergien zur Verfügung. Können sich diese Energien nicht vollständig während dem Ereignis entladen, bleiben sie im Nervensystem zurück. Die Folge davon sind unterschiedliche körperliche und psychische Symptome, die sich sofort oder auch später zeigen können.

Traumas können durch Ereignisse wie Verkehrsunfälle, Stürze, Missbrauch, Gewalt, Verbrechen, oder nur als Zuschauer von einem Unfall, entstehen. Auch kleinere Eingriffe oder schwierige Geburten können Traumas verursachen.

Bei der Trauma Therapie sitzen sich Klient und Therapeutin gegenüber. Im achtsamen Gespräch, unterstützt durch gezielte Körperarbeit, wird das Trauma behutsam aufgearbeitet. Wichtige Grundlage für die Auflösung von Traumas sind vorhandene oder zu bildende Ressourcen, um in kleinen Dosen die «eingefrorene» Energie aufzutauen und so schrittweise zu entladen.

«Ein Trauma ist im Nervensystem gebunden. Es ist somit eine biologische unvollständige Antwort des Körpers auf eine als lebensbedrohliche erfahrene Situation. Das Nervensystem hat dadurch seine volle Flexibilität verloren.»
Dr. Peter A. Levine


Sollte es emotional zu belastend sein und die bewusste Erinnerung dazu fehlt, kann das traumatisierende Ereignis auch ohne darüber zu sprechen, bearbeitet werden.